Rezepte Dezember 2006

Apfel-Nuss-Kuchen

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Backzeit: 30 Minuten

Zutaten für 4 Personen:
Boden:
80g gemahlene Haselnüsse
80g gemahlene Mandeln
75g Fruchtzucker
3 Eiweiß
 
Belag:

4 Äpfel
Saft einer halben Zitrone
150 ml Wasser
25g Fruchtzucker
20g hochwertige Margarine
50g Aprikosenfruchtaufstrich ohne Zucker

Zubereitung:

  • Eiweiß steif schlagen, 75 g Fruchtzucker sowie die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln untermischen.
  • Einen ofenfesten Tortenring mit 20cm Durchmesser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Mischung hineinfüllen.
  • 20 Minuten bei 180°C backen.
  • In der Zwischenzeit die Äpfel schälen. 2 Äpfel in Würfel schneiden, mit dem Zitronensaft und 100ml Wasser in einem Topf nur kurz zu Kompott kochen. Stücke mit einer Gabel zerdrücken.
  • Den Boden aus dem Ofen nehmen und einen Moment abkühlen lassen.
  • Die restlichen beiden Äpfel halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in feine halbmondförmige Lamellen schneiden.
  • Den Boden vom Backpapier lösen, umdrehen, dann wieder auf das Backpapier setzen und das Apfelkompott darauf verteilen.
  • Die Lamellen rosettenförmig anordnen und mit Fruchtzucker bestreuen.
  • Die Margagine in Flöckchen darüber geben und bei 210°C erneut 15 Minuten lang backen.
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Den Aprikosenfruchtaufstrich mit 50 ml Wasser erhitzen und den Kuchen damit glasieren.

Schokoladenbonbons

Zutaten:
100g schwarze Schokolade (mind. 70% Kakaogehalt), zerkleinert
30g Mandelsplitter
75g Kokosraspel (ohne Zucker)

  • Schokoladenstücke bei schwacher Hitze im Wasserbad schmelzen.
  • Von der Kochstelle nehmen und Mandelsplitter und Kokosraspel zufügen. Alles gut miteinander vermengen.
  • Die Mischung mit einem Löffel in kleinen Häufchen auf Backpapier setzen.
  • Vor dem Servieren mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

 

Weihnachtliche Gewürze

Sie duften nicht nur gut, sondern haben auch noch bestimmte Eigenschaften:
Die ätherischen Öle einiger Gewürze haben eine antibakterielle Aktivität, die die von gängigen Antibiotika übertreffen kann.

Zimt
Zimt hat in letzter Zeit vor allem als Antidiabetikum von sich reden gemacht. Nachgewiesen sind bei Zimt auch antimikrobielle Eigenschaften und ein hoher Gehalt an antioxidativ wirksamen Flavonoiden.

Ingwer
Ingwer wird gerne in der Reisemedizin verwendet und hilft auch gegen Übelkeit in der Schwangerschaft. Ingwer wirkt nicht nur antithrombotisch und antiinflammatorisch, sondern auch cholesterinsenkend.

Kardamon
In der Volksmedizin schon lange bei gastrointestinalen Beschwerden eingesetzt, zeigt sich dass Kardamonexztrakte tatsächlich einen protektiven Effekt auf die Magenschleimhaut besitzen und die Magenmotilität hemmen. Außerdem erwiesen sich die Extrakte in anderen Untersuchungen als entzündungshemmend, analgetisch und krampflösend.

Nelken
Nelkenöl wirkt hemmend aus das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren.

Anis
In der Volksmedizin wird Anis unter anderem bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Es wirk hemmend auf Entzündungsprozesse. Anisverzehr in der Schwangerschaft erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch Kinder später den Geschmack schätzen.

Honig
Honig enthält vor allem Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C und K. Der wichtigste Anhaltspunkt ist die Farbe: In einer amerikanischen Untersuchung zeigt der dunkelste Honig eine 20-mal höhere antioxidative Aktivität als die hellste Sorte. Dazu kommen positive Einflüsse auf Entzündungsprozesse und das Immunsystem.

Schokolade
Schokolade ist nicht nur gut fürs Gemüt, sonder auch fürs Herz. Die schlechte Nachricht: Die verschiedenen Flavonoide werden durch Milchproteine gebunden. Vom gesundheitlichen Aspekt her empfehlenswert sind daher nur Bitterschokolade und in Wasser angerührtes Kakaopulver. Die Azteken tranken ihr Xocoatl (=würziges Wasser) übrigens ungesüßt, dafür mit Vanille und Pfeffer gewürzt.

In diesem Sinne eine Frohe Weihnacht!

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