Osteophathie

Was ist Osteopathie?

  • Osteopathie ist ein ganzheitlich wirksames Therapiekonzept das Heilkunst, Philosophie und Wissenschaft miteinander verbindet. Der Mensch wird dabei in seiner gesamten Individualität betrachtet und respektiert.
  • Osteopathie ist eine auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Behandlungsmethode, die eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie voraussetzt.
  • Osteopathie ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sie sucht nach der Ursache von Krankheiten, unterstützt die natürlichen Vorgänge des Körpers und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Die dabei erzielten Veränderungen sind in der Regel von Dauer.
  • Osteopathie ist auch präventiv wirksam. Mit ihrer Hilfe können Funktionsstörungen erkannt und beseitigt werden bevor sie dauerhafte Schäden im Organismus verursachen.
  • Osteopathie ist eine rein manuelle Behandlungsmethode. Die verwendeten Techniken sind überwiegend sanft und immer im Einklang mit dem Körper.

 „Der Natur bis ans Ende vertrauen“
T. Still

Typische Indikationen für osteopathische und physiotherapeutische Behandlungen

  • Chronische und akute Schmerzzustände und Einschränkungen des Bewegungsapparates (Wirbelsäule und sämtliche Gelenke)
  • Beschwerden nach Unfällen und Operationen (z.B. Schleudertraumen, Knochenbrüche, Verletzungen der Bänder, Narben,...)
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus
  • Beschwerden im HNO-Bereich (z. B.: Sinusitis, Otitis,…)
  • Kiefergelenksprobleme (speziell vor und nach kieferorthopädischen Eingriffen)
  • Haltungsschäden
  • Probleme mit Organen: Verdauungsprobleme, Atembeschwerden, Magenschmerzen, überlastete Leber (nach Infektionen und Impfungen, …)
  • Stärkung des Immunsystems (z.B. bei chronischer Müdigkeit und allgemeiner Schwäche)
  • Beschwerden im Urogenitalbereich (z.B. Menstruationsbeschwerden, Inkontinenz)
  • Psychische Spannungszustände (Ängste, Depressionen, Stress...) und Unausgeglichenheit
  • Hormonstörungen und rheumatische Beschwerden
  • Angeborene und erworbene Probleme in der kindlichen Entwicklung, sowie Geburtsläsionen
  • Nachbehandlung von Schlaganfällen und sonstige neurologische Beschwerden
  • Präventive Therapie und Gesunderhaltung

Jedes lebende Gewebe kann osteopathisch behandelt werden!

Wer ist qualifizierter Osteopath?

Voraussetzung ist eine abgeschlossene medizinische Vorbildung, z.B. als Arzt oder Physiotherapeut. Qualifizierte Osteopathen haben eine mindestens fünfjährige, berufsbegleitende Ausbildung an einer speziellen osteopathischen Privatschule absolviert. Danach kann mit einer schriftlichen Diplomarbeit der international anerkannte Titel des D.O. („Doktor der Osteopathie“) erworben werden.

Der Osteopath heilt nicht, sondern hilft bei der Selbstheilung!

Ursprung der Osteopathie

Auf der Suche nach einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still bereits vor über 120 Jahren die Grundkonzepte der Osteopathie. Als Teilbereich der Osteopathie entstand später auch die  Craniosakrale Therapie.

Prinzipien der Osteopathie

Der menschliche Körper bildet eine Funktionseinheit. Das bedeutet, dass sich alle Gewebe im Körper ständig in Bewegung befinden und im Idealfall harmonisch miteinander verbunden sind. Diese lebensnotwendige Mobilität und Harmonie zu bewahren oder wiederherzustellen ist das übergeordnete Ziel der Osteopathie.

Die Aufgabe des Osteopathen besteht vorrangig darin, Bewegungsblockaden und Spannungszustände mit seinen Händen aufzuspüren und zu beseitigen. Solche Störungen können in allen Geweben des Körpers (Knochen, Muskeln, innere Organe, Bindegewebe, Gefäß- und Nervensystem) auftreten.

Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden, egal wie lange diese schon bestehen. Altersbeschränkungen gibt es keine.

„Leben ist Bewegung!“

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